Was ist Wasserkraft?

Wasserkraft ist zunächst einmal die Kraft, die in der Strömung des fließenden Wassers steckt.

Über eine geeignete Technik kann diese Kraft in Elektrizität, also unseren Strom, der aus der Steckdose kommt, umgewandelt werden.

Früher machte man sich die Energie des Wassers durch Mühlräder zunutze. Diese trieben dann die Mahlsteine an, um Getreide zu Mehl zu zerkleinern.

Die Wasserkraftwerke von heute funktionieren noch auf die gleiche Weise. Die Strömungskraft des Wassers treibt Turbinen an, die Elektrizität erzeugen.

Es gibt aber unterschiedliche Formen von Wasserkraftwerken, zum Beispiel Kraftwerke an einem Stausee, in einem Fluss oder künstliche, die aus zwei großen Becken bestehen. Das Wasser läuft dort vom einem Becken, das höher liegt wie das zweite, ins untere. Dazwischen ist die Turbine, die Strom erzeugt.

Wenn man ein Wasserkraftwerk baut, muss man aufpassen, dass die Fische, die dort im Wasser leben, nicht in die Turbinen geraten, denn dort verletzen sie sich oder sterben sogar. Die Fische werden meistens über eine sogenannte "Fischtreppe" um das Kraftwerk herum geleitet.

Wichtig

Weltweit werden ungefähr 18%   der erzeugten Energie aus Wasserkraft gewonnen.