Was ist Geothermie?

Das schwierige Wort Geothermie bedeutet nichts anderes als Erdwärme. Diese Wärme ist unter der kühlen Erdkruste gespeichert.

Denn der Kern der Erde ist glühend heiß. Fast überall hat das Erdreich in einem Kilometer Tiefe eine Temperatur von 35°C bis 40°C.

Diese Wärme können wir nutzen um zu heizen oder auch um Strom zu erzeugen. Über eine so genannte Wärmepumpenheizung wird die Wärme an der Oberfläche direkt für die Herstellung von heißem Wasser genutzt.

Bei der tiefen Geothermie wirkt kochend heißes Wasser: Dampf treibt dabei Turbinen an. Die erzeugen dann Strom.

 

© Jürgen Fälchle - fotolia.com

Mit einem großen Bohrer werden tiefe Löcher bis in die warmen Schichten unserer Erde gebohrt. Mit der vorhandenen Erdwärme können wir heizen und Strom erzeugen.

© Phimak - fotolia.com

Ist die Erdkruste dünn genug, kann man die Hitze, die unter der Erde entsteht, auch an der Erdoberfläche sehen.

Wichtig

Die oberen drei Kilometer der Erdkruste würden ausreichen, um die Welt für etwa 100 000 Jahre mit Energie zu versorgen.

Ein Film zur Erdwärme

Die Kindersendung Löwenzahn hat einen tollem Film über die Erwärme gedreht.

Film anschauen!